Sport, Teamgeist und ganz schön viele Tennisbälle – unsere Bundesjugendspiele
Heute hieß es an der Realschule Lehrte: Raus aus dem Klassenraum und ran an die sportlichen Herausforderungen! Bei unseren diesjährigen Bundesjugendspielen waren fast alle Jahrgänge mit viel Einsatz dabei. Nur der 9. Jahrgang fehlte, da sich die Schülerinnen und Schüler gerade im Praktikum befinden. Die Klasse 6b hatte außerdem einen besonderen Termin und besuchte pro familia in Hannover.
In diesem Jahr gab es eine kleine Premiere: An einer neuen Station kamen unsere Umzugskartons aus dem Schulumzugnoch einmal zum Einsatz. Statt sie auszupacken oder wegzustellen, wurden sie kurzerhand zu Zielscheiben umfunktioniert. Mit Tennisbällen mussten die Schülerinnen und Schüler versuchen, möglichst oft in die Kartons zu treffen. Das Besondere daran: Jeder Treffer brachte fünf zusätzliche Punkte für das gesamte Team! Und genau das machte die Station so beliebt. Die Schülerinnen und Schüler feuerten sich gegenseitig an und freuten sich riesig, wenn sie mit ihren Treffern zusätzliche Punkte für die Klasse sammeln konnten. Hier war Teamarbeit gefragt – und die wurde mit viel Begeisterung gelebt.
Auch bei den Laufdisziplinen gab es in diesem Jahr eine Änderung. Der Weitsprung wurde durch einen 800-Meter-Lauf für die Mädchen und einen 1000-Meter-Lauf für die Jungen ersetzt. Dabei waren nicht nur schnelle Beine, sondern vor allem Ausdauer und Durchhaltevermögen gefragt. Die neuen Laufdisziplinen sorgten allerdings auch dafür, dass sich der Zeitplan etwas nach hinten verschob. Da die beiden Läufe nicht gleichzeitig stattfinden konnten, mussten die letzten Klassen etwas länger auf dem Sportplatz bleiben. Dafür zeigte sich das Wetter immer freundlicher: Es wurde wärmer und die Sonne kam heraus – perfektes Sportplatzwetter!
Für unsere Sportkolleginnen und -kollegen bedeutete der verlängerte Tag zwar ein paar zusätzliche Arbeitsstunden, aber auch sie hielten bis zum Schluss durch und sorgten dafür, dass alles reibungslos lief.
Am Ende gab es jede Menge sportlichen Einsatz, gegenseitiges Anfeuern, etwas Geduld und vor allem viel Spaß. Und vielleicht haben die Schülerinnen und Schüler heute auch gemerkt: Bei manchen Wettbewerben ist es mindestens genauso schön, Punkte für das ganze Team zu sammeln, als selbst ganz vorne zu landen.